Sanfte Krampfaderbehandlung

 

 

Patienteninformation

 

Die Methode wurde schon vor hundert Jahren von Prof. Linser an der Universität Tübingen entwickelt. Hierbei handelt es sich um eine sanfte und risikoarme Behandlung, die nach gründlicher Untersuchung ambulant in kurzer Zeit durchgeführt werden kann. Es wird konzentrierte Kochsalzlösung in die betroffene Vene injiziert. Die Lösung verändert die Struktur der ausgeweiteten Krampfaderwände so, dass diese sich zusammenziehen und verkleben. Direkt nach der Injektion reagieren einige Patienten mit einem Krampf ähnlich einem Wadenkrampf, der ein bis zwei Minuten andauert. Der Patient kann anschließend wieder seiner Arbeit nachgehen, sollte aber einige Wochen übermäßige Belastungen vermeiden. Rötungen und leichter Druckschmerz kommen in den ersten Tagen vor, können aber durch naturheilkundliche Maßnahmen gut abgefedert werden. Der Organismus nimmt das funktionsunfähige Gewebe innerhalb weniger Monate auf und resorbiert es so, dass man nach einem halben bis dreiviertel Jahr die alte Varize fast nicht mehr wahrnimmt. Die Dicke der Krampfader wurde früher auf mindestens 2 mm im Durchmesser beschränkt, kann heute aber durch Anpassung der Konzentration der Lösung unterschritten werden, so dass auch Besenreiser für diese Behandlung in Frage kommen.

  • kosmetisch unsichtbar
  • sanft (minimale Patientenbelastung durch Anpassung der Konzentration)
  • schnell (Gesamtdauer ca. 1 Stunde)
  • sofort wieder fit
  • keine Blutergüsse
  • keine Narben
  • ohne die sonst üblichen Risiken von Nerven- oder Lymphgefäßverletzungen
  • kein Allergierisiko
  • keine Narkose oder Anästhesie notwendig, da fast schmerzfrei (lediglich ein Krampfgefühl für ca. 2 Minuten)
  • keine Stützstrümpfe, kein Wickeln

 

Steile Gegenden lassen sich nur durch Umwege erklimmen.

Johann Wolfgang von Goethe

 

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